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Das Neuroscience Center der Goethe Universität Frankfurt beherbergt die grundlagennahen Neurowissenschaften des Fachbereichs Medizin. Unter einem Dach vereint arbeiten sechs verschiedene Abteilungen
Prof. G. Auburger - Experimentelle Neurologie Prof. T. Deller - Klinische Neuroanatomie (Dr. Senckenbergische Anatomie) PD D. Kögel - Experimentelle Neurochirurgie Prof. K-H. Plate - Klinische und Experimentelle Neuropathologie (Edinger Institut) Prof. J. Roeper - Neurophysiologie Prof. J. Steinbach - Neuroonkologie (Dr. Senckenbergisches Institut für Neuroonkologie)
an der Aufklärung der molekularen, strukturellen und funktionellen Grundlagen zentraler neurobiologischer Krankheitsprozesse und der Entwicklung neuer therapeutischer Strategien.
Fragestellungen Ein zentrales gemeinsames Interesse besteht in der Aufklärung derjeniger Mechanismen, die entscheidende Phasen im gesamten Lebenszyklus von neuralen Zellen - von der Geburt bis zum Tod - bestimmen: Wie entsteht aus Stamm- und Vorläuferzellen die Vielfalt von differenzierten Neuronentypen und Gliazellen im embyronalen, aber auch im adulten Gehirn? Welche Störungen dieser Reifungsprozesse führen zur Entwicklung von Tumoren des zentralen Nervensytems (Details siehe AG Plate)?
Wie formieren sich verschiedene Nervenzelltypen zu synaptisch-gekoppelten Netzwerken vor allem im Hippocampus und den Basalganglien und welche molekularen, zellbiologischen und neurophysiologischen Mechanismen bestimmen die Dynamik und Plastizität von Regenerationsprozessen nach akuten traumatischen Schädigungen (Details siehe AG Deller)?
Welche genetischen, zellbiologischen und metabolischen Prozesse bestimmen die Pathophysiologie und die Art des Zelltodes von selektiv vulnerablen Nervenzellen im Alter und besonders bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Morbus Parkinson? Wie kann man diese Prozesse therapeutisch nutzen, um Funktion und Überleben von Nervenzellen zu unterstützen (Details siehe AG Auburger, Details siehe AG Kögel, Details siehe AG Roeper)? Welche molekularen Mechanismen liegen dem neoplastischen Phänotyp hirneigener Tumoren zugrunde? Mit welchen Ansätzen kann man Zelltodresistenz, Zellinvasion und andere Schlüsseleigenschaften von Tumorzellen, sowie deren interzelluläre Kommunikation mit Zellen im Tumormikromilieu antagonisieren (Details siehe AG Steinbach, Details siehe AG Kögel, Details siehe AG Plate)?
Arbeitsmethoden Im Neuroscience Center sind entsprechend unserer Fragestellungen vielfältige Arbeitstechniken etabliert und allen Arbeitsgruppen zugänglich. Sie reichen von ultrastruktureller Analyse über molekulare, zellbiologische, neurophysiologische in vitro und in vivo sowie 2-Photonen Imaging Techniken bis zur Verhaltensanalyse genetisch modifizierter Organismen. (Details)
Ausbildung Im Neuroscience Center werden Studenten der Humanmedizin (Wahlfächer) und den Biowissenschaften (Hauptfachpraktika) in allen Aspekten der Neurobiologie ausgebildet. Wir bieten vielfältige Möglichkeiten für Diplom- und Dissertationprojekte (Angebote) und engagieren uns im neuen Studiengang „Master of Neuroscience“. Wir bieten auch auf der Postdoc- und Nachwuchsgruppenleiterebene attraktive Karriereoptionen (Angebote).
Neurowissenschaften Frankfurt Das Neuroscience Center ist Teil des Neurocampus Niederrad der Goethe-University Frankfurt und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft des MPI für Hirnforschung/Ernst-Strüngmann Instituts, dem Brain Imaging Center und den Kliniken für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie, sowie dem Institut für Neuroradiologie. Wir pflegen nicht nur intensive Kooperationen mit diesen Partnern, sondern auch mit der gesamten neurowissenschaftlichen Community in Frankfurt (Campus Riedberg, MPI Biophysik, MPI Hirnforschung), die sich im IZNF organisiert hat. Die Koordinationsstelle des IZNF befindet sich im Neuroscience Center.
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